DM Katleen Schönfelder - FÄ für Allgemeinmedizin
Anke Haber - FÄ für Innere Medizin / gesamte Innere Medizin
Hausärztliche Versorgung


Naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen

Die Reizung von Akupunkturpunkten ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt.Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden.

Akupunkturpunkte liegen auf der Körperoberfläche an genau festgelegten Punkten.

Diese Akupunkturpunkte liegen alle auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist nach altchinesischer Auffassung die sogenannte Lebensenergie mit ihren Anteilen YIN und YANG. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole, wirksam.

Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf Akupunkturpunkte einzuwirken. Sticht man Nadeln in sie ein, so bezeichnet man dies als Akupunktur, außerdem kann man sie auch durch Wärme (Moxibustion), Ultraschall, Laserstrahlen, oder auch durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur) reizen. Manche Menschen erschrecken bei dem Gedanken, daß Nadeln in ihre Haut eingestochen werden sollen. Üblicherweise verwenden die meisten Akupunkturärzte aber sehr feine Nadeln, daher ist eine Akupunkturbehandlung gut zu ertragen. Der geringe Schmerz beim Einstich einer Akupunkturnadel ist vergleichsweise viel schwächer als derjenige, wenn der Arzt eine Spritze gibt.

durch Ohrakupunktur

Die Neuraltherapie ist ein Verfahren, das sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie von Erkrankungen eingesetzt werden kann. Bei dieser Methode werden örtlich wirksame Betäubungsmittel injiziert, um Erkrankungen aufzuspüren und Schmerzen zu lindern.

Die Anwendungsgebiete der Neuraltherapie sind sehr vielfältig:

Am häufigsten wird die Neuraltherapie als Schmerzbehandlung - etwa bei Migräne, rheumatischen Schmerzen und Neuralgien - sowie bei Entzündungen eingesetzt.

Nach Unfällen und Operationen wird dadurch eine schnellere Rehabilitation möglich. Aber auch bei chronischen Erkrankungen, funktionellen und hormonellen Störungen wird die Neuraltherapie eingesetzt. Einige Einsatzmöglichkeiten sind Magenbeschwerden, Angina pectoris, Arteriosklerose, Schlaganfälle (zur Linderung der Folgen) und Regelbeschwerden.

Heilungsforderung, Entgiftung, bei Krebserkrankungen, Infektanfälligkeit Eine Infusion ist das langsame, tropfenweise, einfließen von größeren Flüssigkeitsmengen über die Venen in den Körper. Ziel der Infusionstherapie ist die Stabilisierung und Wiederherstellung von vitalen Körperfunktionen durch Zufuhr von Medikamenten oder Nährstoffen. Anwendungsgebiete:

  • Störungen des Elektrolythaushaltes
  • Eisenmangel
  • Störungen des Säure – Basen – Haushaltes
  • Winterkuren zur Stärkung des Immunsystemes
  • Vitaminkuren

Für die Infusionstherapie setzen oder legen wir den Patienten in einen warmen und ruhigen Raum. Während die Infusion läuft wird der Patient beobachtet ob irgendwelche Nebenwirkungen auftreten und ob er sie gut verträgt. Eine Infusion dauert in der Regel zwischen 15 – 30 Minuten.

wenn Sie sich eine Erkrankung nicht erlauben können

bei chronischen Schmerzen, Rheuma, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit, zur Unterstützung bei Krebs, Gelenkbeschwerden, Entgiftung

Prinzip der Eigenbluttherapie

Dem Patienten wird bei der Eigenbluttherapie venöses Blut entnommen und danach intramuskulär in Gesäß oder Oberarm zurückgespritzt. In vielen Fällen wird dem Blut vor dem Zurückspritzen ein homöopathisches oder naturheilkundliches Mittel beigemischt. Diese Injektionen werden mehrmals die Woche verabreicht und der Behandlungszeitraum erstreckt sich dabei über mehrere Wochen.

Nach der Injektion mit Eigenblut kommt es, aufgrund der Tatsache das die Immunabwehr das neue Blut als Fremdkörper erkennt, zu einer intensiven Aktivierung bzw. Stimulation der körpereigenen Abwehrstoffe und dadurch zu einer Steigerung der Immunität. Diese gesteigerte Leistung wirkt sich auf den Gesamtorganismus aus wodurch die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers wiederhergestellt wird und bei der Heilung von chronischen Krankheiten helfen kann. Beim Beginn der Eigenbluttherapie kann es zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommen und zusätzlich Müdigkeit auftreten. Dies ist aber meist ein Zeichen dafür dass die Therapie eine Wirkung zeigt.

Anwendungsgebiete der Eigenbluttherapie:

Am häufigsten findet die Eigenbluttherapie bei Allergien (Heuschnupfen, Asthma bronchiale) und rheumatischen Erkrankungen (Rheuma, rheumatoide Arthritis) eine Anwendung.

Auch bei Neurodermitis zeigt die Therapie ihre Wirkung wie Studien über mehrere Wochen gezeigt haben.

Alternative zur Schulmedizin. Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, das auf die Selbstheilungskräfte des Körpers setzt. Substanzen oder Medikamente, die in hoher Dosierung eine ähnliche Krankheit verursachen würden, werden aufbereitet und in wesentlich kleinerer Menge verabreicht. Durch Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte wird der Körper bei der Heilung unterstützt. Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Somit wird "Ähnliches durch Ähnliches geheilt" (lat. "similia similibus curentur"). Die Homöopathie ist seit über 200 Jahren aktuell bei der natürlichen Unterstützung Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens.

als ausleitendes Verfahren bei Verspannungen und inneren Erkrankungen

Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen werden mittels Tape behandelt.

Das Tapen ist eine Therapiemöglichkeit bei schmerzenden Erkrankungen des Muskel-, Sehnen- und Skelettsystems. Die Behandlung erfolgt mit ca. 3-5 cm breiten Tape-Streifen die auf die schmerzende Stelle aufgeklebt werden. Die Klebestreifen bleiben dort einige Tage bzw. 1 bis 2 Wochen kleben. Das Tape wird in verschiedenen Farben hergestellt, diese werden nach der Farbenlehre der Kinesiologie verwendet. Durch diese Behandlung wird die Blut- und Lymphzirkulation verbessert.